Studiengruppe der Leibniz Uni will Poggenhagens Ortsentwicklung fördern

14 Studierende des Bachelorstudiengangs Geografie und des Masterstudiengangs Lehramt an Gymnasien an der Leibniz Universität Hannover haben sich am 20. April bei einer Ortsbegehung eingehend über Poggenhagen informiert. Damit starteten sie ein kulturgeografisches Studienprojekt mit dem Ziel, ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept für den Neustädter Ortsteil zu erarbeiten.

Wertvolle Anregungen für die künftige Ortsgestaltung und Erkenntnisse zur Wohn-, Versorgungs- und Arbeitssituation in Poggenhagen verspricht sich der Ortsrat davon. Betreut wird das Vorhaben von Prof. Dr. Kim Schumacher, Juniorprofessor für Humangeographie an der Universität Vechta und komissarische Professor für Kultur- und Sozialgeographie an der Leibniz Uni Hannover. Den Kontakt zur Uni in der Landeshauptstadt hatte Neustadts städtischer Wirtschaftsförderer Uwe Hemens hergestellt.

Das ungenutzte Gelände von ehemaligen Firma Saint-Gobain Rigips an der Dewitz-von-Woyna-Straße in Poggenhagen, das die Gruppe u. a. besichtigte, gilt als aktuell größte brachliegende Gewerbefläche in Neustadt. Hier gelte es Konzepte für die künftige Nutzung zu entwickeln, war sich Hemens u. a. mit der grünen Ortsratsfrau und Neustädter Vize-Bürgermeisterin Ute Lamla einig. Erst vor kurzem war die Grünen-Politikerin für ihre 15-jähriges Engagement im Ortsrat geehrt worden.

Die Poggenhagener AG Ortsteilentwicklung begleitete die Studiengruppe bei ihrer Dorfbesichtigung, die noch an der Vorbereitung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts für das Dorf arbeitet. Ihre Ergebnisse stellt die Studiengruppe am 13. Juli 2017 in Poggenhagen der Öffentlichkeit vor.

Unser Bild vom Abschlussworkshop auf dem KulturGut Poggenhagen zeigt von links Ute Lamla, Dr. Gerrit Schwalbach, Ortsbürgermeisterin Monika Strecker, Prof. Dr. Kim Philip Schumacher (Foto: Martin Langreder)

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