Eurokrise: Die Karten müssen auf den Tisch

Mit hohen Milliardenbeträgen wird seit eineinhalb Jahren gehandelt, um „Griechenland“, „Spanien“ oder „den Banken“ zu helfen. Ein Gipfel jagt den nächsten. Die Politik hechelt den Warnrufen der Ratingagenturen und Börsenexperten hinterher. Die Politik ist nicht mehr der Souverän.

 

Und schlimmer noch: Es wird von Hebeln, Mechanismen und Schirmen gesprochen, die mit Paketen und „tranchen“ (Scheiben, z.B. Bratenscheiben) kombiniert werden, um z.B. die Folgen von Blasen zu dämpfen. Unklar bleibt, um was es wirklich geht. Wer z.B. die Immobilien’blase’ verantwortet, wer die Rettungsgelder wirklich bekommt, wer bei den Konsolidierungsmassnahmen (= Sparpakete) draufzahlt. Klarer Wein muss auch bei den Bürgschaften eingeschenkt, die es unter verschiedenen Namen gibt.

 

Die komplizierte Struktur in der Europäischen Union macht es nicht einfacher. Umso mehr brauchen wir mehr Klarheit für Sie, die Bürgerinnen und Bürger. Um Ihre Löhne, Renten und Ersparnisse geht es. Auch in Niedersachsen. Dafür will ich mich im Landtag einsetzen

 

meint

Ihre Ute Lamla

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