Asse II : Landtag einstimmig für Rückholung

Rund 126.000 Fässer Atommüll wurden jahrelang recht ungeordnet in die Grube gekippt, Wasser sickerte ein und viele Fässer sind schon korrodiert. Diese Befunden haben die Öffentlichkeit schockiert. Nun hat der Niedersächsische Landtag einstimmig beschlossen, die Fässer zu bergen.

Ziel sei die „vollständige Rückholung“ der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle solange das technisch und organisatorisch möglich und für die Anwohner vertretbar sei. Der Einigkeit im Beschluss (ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen) folgte die Einigkeit der fünf Fraktionen, mit dem Thema dürfe im Wahlkampf nicht taktiert werden.

Zweifel seien mir dennoch erlaubt, ohne das eine („technisch und organisatorisch möglich“) oder andere (für die Anwohner vertretbar) zu zerpflücken. Unser grüner Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel mahnt zurecht, Berlin müsse das erforderliche Geld für die Rückholung zur Verfügung stellen.  Zweitens ist Eile geboten, da das marode Lager das Grundwasser gewfährdet. Drittens habe ich den neuen CDU-Bundesumweltminister vor Augen: Erst energisch für die Energiewende, und nach wenigen Monaten hat für ihn „höchste Priorität, dass Strom bezahlbar bleibt.“

meint

Ihre Ute Lamla,

die auf die kommende Meldung zu „Mythos Ökostrom II“ hinweist.

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